Hochwertige
Produkte

frei Haus ab 80,00 €
innerhalb Deutschlands

Artikel: 0
Preis: 0,00 €
Zur
Kasse

100% natürliches Ashwagandh​a in höchster Qualität


Mit ihrem botanischen Namen heißen sie Withania somnifera – die Ashwagandha sind bis zu eineinhalb Meter in die Höhe wachsende Sträucher aus der großen Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse. Winter Cherry nennt man die Beeren im englischsprachigen und Schlafbeeren im deutschsprachigen Raum. Die leuchtend scharlachroten Früchte ähneln den Kapstachelbeeren. Die Pflanze wird zur medizinischen Nutzung kultiviert, ein Genuss sind die rohen Beeren nicht. Darüber hinaus findet man Ashwagandha auch wild wachsend in trockenen Ödlandgebieten Afrikas, in Indien, Pakistan, Sri Lanka und Afghanistan sowie in China und im Mittelmeerraum.

Ashwagandha sind besonders ausdauernde, krautige Pflanzen. Sie sind mit Trichomen besetzt, dabei wachsen die filzig behaarten Sprossenachsen sowohl niedergebeugt als auch aufrecht. Die Laubblätter besitzen bis zu 2 cm lange Blattstiele. Die Blattspreiten sind lang gestreckt, eiförmig oder umgekehrt eiförmig. Die Laubblätter werden von 2,5 bis 12 cm lang und 2 bis 7 cm breit. Während die Unterseiten der Blätter komplett behaart sind, findet man auf den Oberseiten nur entlang der Mittelrippe eine Behaarung. Die Basis der Blattspreite verläuft keilförmig und zugespitzt. Die Blütenstände sitzen aufrecht und setzen sich aus Gruppen von bis zu 6 Blüten zusammen. Eine Blütenstandsachse gibt es nicht. Etwa 5 mm sind die Blütenstiele lang. Der Blütenkelch ist glockenförmig und zwischen 3 und 5 mm lang. Der mit Zipfeln besetzte Kelch ist filzig behaart. Die Kronlappen sind eiförmig, zurückgebogen oder abstehend. Sie sind 2 bis 2,5 mm lang.

Aus etwa 1,8 mm lagen Staubfäden und eiförmigen, gelben, zugespitzten und etwa 1 mm langen Staubbeuteln bestehen die Staubblätter. Über die Krone hinaus ragen die Griffel. Wenn die Frucht heranreift, wird der Kelch größer, durchscheinend und braun. Dazu wird er ei- bzw. kugelförmig und die Basis wirkt abgeschnitten. Nun beträgt der Durchmesser 1 bis 2,2 cm. Die Kronlappen sind verhältnismäßig kurz. Als Frucht entsteht eine runde, glänzende, scharlachrote Beere. Ihr Durchmesser beträgt 2,5 bis 5 mm. Die Samen der Ashwagandha trocknen nierenförmig bis scheibenförmig ein. Sie sind 2 bis 2,5 x 2 mm groß und von blassbrauner Farbe.

Die Inhaltsstoffe

Inhaltstoffe der Ashwagandha sind Alkaloide (Anaferin, Anahygrin, Cuscohygrin, Nicotin, Tropin und Withasomnin), Steroidlactone, Withanin, Eisen, Tropanol und beta-Sisterol.

Die Natürliche Bedeutung

Ashwagandha sind eine wichtige Komponente innerhalb der ayurvedischen, der traditionellen indischen Naturkunde. Hier ist ihre Bedeutung der des Ginseng in der traditionellen chinesischen Naturkunde gleichzusetzen. Die Pflanzen werden übrigens schon seit Tausenden von Jahren ihrer hervorragenden Heilwirkung wegen benutzt. Als der berühmte, altägyptische Pharao Tutanchamun 1323 v. Chr. starb, umkränzte man den Leib des Verstorbenen mit Ashwagandha Girlanden. Bei „Jangida“, der im alten Indien als Potenzmittel geltenden Wunderwurzel, soll es sich um Ashwagandha gehandelt haben und der britische Althistoriker Rubin Lane Fox schließlich beschreibt in seiner Biografie von Alexander dem Großen, dass es damals dem Wein zugesetzt wurde.

In ganz Asien ist lange Zeit schon die den Schlaf fördernde Wirkung der Ashwagandha bekannt. Man verwendet die Blätter, die Beeren und die Wurzeln, hier besonders die Wurzelrinde: Die getrocknete Wurzel gilt in Indien als besonders wirksames, verjüngendes Tonikum, als Aphrodisiakum, als Stimulans für die Lern- und Merkfähigkeit.

Daher ist der Einsatzbereich dem des Ginseng besonders ähnlich. So wird es auch „indischer Ginseng“ genannt.

Die Dosierung

In der ayurvedischen Naturkunde werden Dosierungen von täglich 2 x 300 mg des Ashwagandha Extraktes empfohlen. Zur wirkungsvollen Unterstützung der psychischen Regeneration wird Ashwagandha auch höher dosiert. Generiert wird so eine entspannende Wirkung, dem Ginseng, Kava-Kava oder dem Baldrian ähnlich. Als die Libido steigerndes verlängerndes Aphrodisiakum werden nach indischen Traditionen 2 bis 4 g Wurzelpulver mit Milch gekocht, mit Honig, langem Pfeffer oder etwas Zucker verfeinert und zusätzlich mit etwas gelöstem Butterschmalz getrunken. Unkompliziert und besonders wirkungsvoll ist die Einnahme des Ashwagandha Extrakts in Kapselform. Aus der gründlich zerkleinerten und anschließend pulverisierten Wurzel kann man eine besonders wohlschmeckende Tee-Abkochung zubereiten. Man kann sie mit Gewürzen, Honig etc. noch mehr verfeinern. Legt man Wurzelteile in hochwertigen Wodka ein, lässt sich ein alkoholischer Auszug gewinnen. Auch zur Herstellung eines wohltuenden Kräuterweins kann die Pflanze verwendet werden. Dazu werden die Pflanzenbestandteile abgekocht und mit einigen wenigen Blüten der Mesua ferreris und mit etwas Melasse versetzt. Die Blüten setzen einen natürlichen Fermentationsprozess in Gang. Bei der Herstellung des wohltuenden und bekömmlichen Weins entwickelt sich ein Alkoholgehalt von 6 bis 8 Prozent.