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Illimani Yanaloma Espresso Kaffee - 1 kg

Erstklassiger bolivianischer Yanaloma Hochlandkaffee ganze Bohne.

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ILLIMANI YANALOMA Kaffee Yanaloma ist 100% Arabica. Dieser Bio-Kaffee besteht aus einer Mischung von 80% Catuai Rojo und 20% Catuai Amarillo und wird in einer Höhe von über 1500 Metern über dem Meeresspiegel kultiviert. Der Kaffee wird von Hand gepflückt und organisch im Schatten gezogen ohne Gebrauch von Pestiziden und künstlichen Düngemitteln. Die Bauern erhalten einen fairen Preis für ihren Kaffee. Dieser Espresso aus 100% Arabica wurde mild geröstet und zeichnet sich durch ein kräftiges, schokoladiges Aroma aus. Neu in unserem Angebot ist der Kaffee Yanaloma, der bei der im letzten Jahr ausgetragenen "cup of excelence" ausgezeichnet wurde. Dieser edle biologische Kaffee aus 100% Arabica Bohnen der Sorte Catuai (80% Rojo und 20% Amarillo) wird in einer Höhe von 1500 Meter über dem Meeresspiegel kultiviert. Das Anbaugebiet liegt im Norden von La Paz, etwa acht Kilometer entfernt von Correo. Auch diese Kooperative legt Wert auf nachhaltigen Anbau und sozialverträgliches Arbeiten. Die Vereinigung der landwirtschaftlich-ökologischen Erzeuger von Yanaloma ist ein sozialer, kollektiv orientierter Betrieb. Gegründet wurde Yanaloma von erfahrenen Kaffeebauern, alle mit gleichen Rechten und Pflichten ausgestattet. Alle Arbeitsschritte werden von der Vereinigung selbst kontrolliert, so dass ein Produkt von einzigartiger Qualität garantiert werden kann. Die Kaffeeplantagen von Yanaloma erstrecken sich auf über 300 Hektar. Sie grenzen an den Nationalpark MADIDI und an das Naturschutzgebiet Manejo Integrado. Die Ernte findet von März bis August statt und die Kaffebohnen werden nach der Fermentierung auf natürlichem Weg getrocknet. Die jährliche Ernte beträgt 52.500 Kilo. Seit 2005 wird die Kaffeeplantage von BIOLATINA kontrolliert und erfüllt die Normen einer ökologischen Produktion. Folgende Kriterien werden herangezogen, um die Qualität des Kaffees zu bestimmen: Reinheitsgrad, Süße, Säuregehalt, Körper, Nachgeschmack, Ausgewogenheit sowie das Zusammenspiel aller genannten Kriterien. Die Kaffeeplantagen dienen nicht nur dem Anbau für Kaffee, sondern es werden auch einzelne Parzellen für die Wiederaufforstung und den Erhalt eines jungen Waldes reserviert. Die Plantagen, durch die zwei fischreiche Flüsse hindurchführen- der Sonsomayu und der Zaracachu- liegen in einer einzigartig günstigen klimatischen Region.

Bolivien liegt im Herzen Südamerikas...

Das Land erstreckt sich vom tropischem Amazonas-Tiefland über steil ansteigende Berg- und Nebelwälder bis zum ewigem Eis der Andengletscher. Die Inka nannten das Gebiet des heutigen Boliviens "Collasuyu". Es war einst der südliche Teil ihres mächtigen Reiches und noch heute bilden Nachfahren der Ureinwohner die Mehrheit der Bevölkerung. Sie lebt zu 80 Prozent im Altiplano - der Hochebene zwischen den Ost- und Westkordilleren. Bolivien ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Über Zweidrittel der 8,2 Millionen EinwohnerInnen leben unterhalb der Armutsgrenze, vor allem die indigene Bevölkerung ist davon betroffen. Sie leidet besonders unter wirtschaftlicher Unterentwicklung und sozialer Ungerechtigkeit.

Aber die Dinge ändern sich...

Im Kampf gegen den Ausverkauf natürlicher Ressourcen und die Abhängigkeit vom Weltmarkt entwickelt sich zunehmend ein neues indigenes Selbstbewusstsein. Ausdruck dafür ist auch die Kooperative "Aprocafe", die Kaffee produziert. Die Ursprünge der Kooperative liegen in den 80er Jahren. Damals wurden große Silberminen im Altiplano geschlossen, viele Familien verloren ihre Lebensgrundlage und emigrierten in die subtropischen Yungas. Dort erhielten sie vom Staat kleine Waldstücke, auf denen sie den Boden für die Landwirtschaft urbar machen sollten.

 

Nach vielen Versuchen...

hatten die damals noch ungeübten Bauern und Bäuerinnen schließlich mit Kaffeesträuchern Erfolg. Im Jahr 1989 schlossen sie sich zur Genossenschaft zusammen, 10 Jahre später gründeten 39 Familien Aprocafe. Inzwischen baut die Kooperative Kaffee der Spitzenqualität an. Er wird von ihr verarbeitet und auch selbst vermarktet. Das Anbaugebiet befindet sich zirka 150 Kilometer östlich von La Paz in einer Höhe zwischen 1300 und 1800 Metern über dem Meeresspiegel. Die nächstgelegne Stadt heißt Caranavi. Die Genossenschaft pflanzt die Kaffeesträucher zwischen der natürlichen Vegetation und heimischen Kulturpflanzen wie Mangos, Bananen und anderen tropischen Früchten.

 

Nachhaltiger Anbau...

Diese Art der Bepflanzung hat den Vorteil, dass auf Schädlingsvernichtungsmittel verzichtet werden kann. Denn die Mischkultur  wirkt nicht nur der Vermehrung von Schädlingen entgegen, sondern garantiert auch einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Zum anderen werfen die hohen Bäume und anderen Pflanzen den nötigen Schatten, den die Kaffeepflanzen brauchen, um eine gleichbleibend hohe Qualität der Ernte zu garantieren. Im Durchschnitt bewirtschaftet eine Familie auf diese Weise fünf Hektar Anbaufläche, was einem Ertrag von rund zweieinhalb Tonnen Kaffeebohnen entspricht. Während der Erntezeit von März bis September werden die roten Kaffeekirschen von Hand gepflückt. So kommen ausschließlich reife Früchte zur Verarbeitung. Noch am Tag der Ernte werden sie geschält und die schlechten Kirschen aussortiert, in der Nacht fermentiert und am nächsten Morgen in Quellwasser gewaschen.

 

Dabei findet eine weitere Auslese statt...

Anschließend werden die Kerne der Kaffekirschen, die aussehen wie gelbliche Bohnen, auf Tischen ausgebreitet und in der Sonne getrocknet. Währenddessen werden Bohnen schlechter Qualität sorgfältig aussortiert, denn eine einzige von ihnen könnte eine große Menge Kaffee verderben. Zur Weiterverarbeitung wird der Kaffee über eine der steilsten Straßen der Welt nach El Alto gefahren. In der 4000 Meter hoch gelegene Stadt oberhalb von La Paz befindet sich die Verarbeitungsfabrik, in der die Bohnen zunächst erhitzt werden. So löst sich das Häutchen ab, welches die Bohne umschließt. Nach einer maschinellen Vorsortierung lesen ArbeiterInnen den Bio-Kaffee noch ein letztes Mal per Hand nach Qualität aus - nur die besten Bohnen kommen zur Lieferung.

Der Kaffee auf dem Weg nach Norden...

Der sorgfältig produzierte Rohkaffee wird anschließend per Schiff nach Holland exportiert. Eine kleine auf Spitzenkaffee spezialisierte Rösterei verarbeitet ihn dort entsprechend der aktuellen Nachfrage. So kommt Illimani-Kaffee immer frisch in den Handel.

Schon seit 1991 produziert die Kooperative einen durch Bio Latina zertifizierten Biokaffee. Um das Jahr 1995 begann die feste Zusammenarbeit mit Illimani, einer niederländischen Handelsorganisation für Ökoprodukte. Verträge zwischen beiden Partnern werden über zwei Jahre abgeschlossen, was der Kooperative eine große Planungssicherheit gibt. Die bolivianische Kooperative verhandelt dabei den Preis für ihren Kaffee selbst. Im Schnitt liegt er 25 Prozent über dem Weltmarktpreis.

 

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