Weizengras ein einzigartiges Powerfood

Nach einem jahrhundertelangen Schattendasein erlebt Weizengras als Powerfood gerade eine Renaissance. Sein hoher Anteil an Chlorophyll sowie mehr als 100 Vitalstoffe machen es zu einem sehr wertvollen Lebensmittel. Der Nährwert von nur 100 Gramm Weizengras entspricht dem von zwei Kilogramm Gemüse.

Weizengras als Powerfood

Uraltes Heilmittel

Schon vor 5.000 Jahren bauten die alten Ägypter und die Frühkulturen in Mesopotamien Weizen an und schätzten das frische Grün als Energiespender. Auch von den Essenern ist bekannt, dass sie vor etwa 2.000 Jahren die heilsame Wirkung von jungen Gräsern nutzten. Im China des 14. Jahrhunderts galten Säfte aus Gräsern als probates Mittel zur Blutreinigung und wurden gerne im Rahmen einer Frühjahrskur zur Stärkung gereicht. Auch bei den Indianern Mittelamerikas gehörte Weizengrassaft in die „Hausapotheke”. Sie unterstützen damit Heilprozesse wie Wundheilung und Entgiftung. Die Japaner sprachen Weizengras schon vor Jahrhunderten eine verjüngende Wirkung zu.

Wiederentdeckung in den 1950er Jahren

Später gerieten die wertvollen Eigenschaften von Weizengras lange in Vergessenheit. Die Pharma-Industrie hatte das Ruder übernommen – bis die amerikanische Ärztin Dr. Ann Wigmore an Darmkrebs erkrankte. Aufgrund des fortgeschrittenen Krankheitsverlaufs räumten ihre Kollegen der 52-Jährigen nur noch eine Lebenserwartung von etwa sechs Monaten ein. Zu diesem Zeitpunkt war Ann Wigmore klar, dass ihr die Schulmedizin nicht mehr helfen konnte. Sie erinnerte sich aber an ihre litauische Großmutter, die zeit ihres Lebens bei gesundheitlichen Problemen auf junge Gräser zurückgriff, und begann intensiv zu forschen. Bei ihren Tests fand sie heraus, dass Weizengras all seine grünen Verwandten an wertvollen Inhaltsstoffen deutlich übertrumpfte. Außerdem entdeckte sie, dass sich die Bioverfügbarkeit des grünen Schatzes durch das Entsaften signifikant erhöhen lässt. Indem die unverdauliche Zellulose beim Pressen aufbricht, kann der Körper die im Weizengras enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe noch besser absorbieren.
Aus all ihren Erkenntnissen entwickelte Ann Wigmore das „Living-Food-Programm”, in dem Weizengrassaft essentieller Bestandteil einer ausgewogenen Rohkost-Ernährung ist. Damit besiegte die scheinbar todgeweihte Ann Wigmore den Krebs und wurde über 80 Jahre alt – angeblich ohne ein einziges graues Haar. Später fanden Wissenschaftler bei genaueren Analysen heraus, dass Weizengras alle lebenswichtigen Vitamine und Aminosäuren enthält. Neben wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen ist es insbesondere reich an Vitamin A und E sowie dem Vitamin-B-Komplex. Das wissen Stars in Hollywood sowie amerikanische Spitzensportler schon seit Langem zu schätzen: Sie lieben die vitalisierende Wirkung von Weizengrassaft.

Weizen in seiner gesündesten Form

Als Getreide ist Weizen in den letzten Jahren zunehmend in die Kritik geraten: Immer wieder kommen Studien zu dem Schluss, zu viel Weizenmehl mache die Menschen dick und krank und beeinträchtige die Fruchtbarkeit. Oft wird dabei auf Gluten als „Hauptübeltäter” verwiesen. Im Gegensatz zum Weizenkorn enthält Weizengras kein Gluten, dafür aber umso mehr wertvolle Proteine und Antioxidantien. Statt im Körper Säure zu bilden und zu verschleimen, unterstützt das im Weizengras reichlich enthaltene Chlorophyll die Produktion von Blutkörperchen.