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Sangre de Drago (Drachenblut) 100% rein


In den Regenwäldern Perus wächst der Baum des Drachenblutes. Er kommt bis zu den Hängen der Anden vor. Ritzt man am Stamm dieses Baumes, so tritt eine rote Flüssigkeit aus, das so genannte "Drachenblut". Der Drachenblutbaum gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse. Auch in unseren Breiten finden sich Vertreter dieser Familie, die Wolfsmilich beispielsweise. Das sind jedoch kleine, krautige Pflanzen. Ritzt man ihre Stengel, so tritt ein weißlicher Saft aus. Diese Säfte verbinden die Pflanzen dieser Familie.

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Das Besondere am "Blut" des Drachenblut Baumes ist, dass es sowohl in seiner Farbe als auch in seiner Konsistenz dem menschlichen Blut sehr ähnlich ist. Das Sangre de Drago, wie die Einheimischen es nennen, wird in der Luft sehr schnell härter. Soll es in seiner flüssigen Form erhalten bleiben, muss es sofort nach dem Abzapfen luftdicht abgepackt werden.

Drachenblut aus drei Baumarten

Insgesamt drei Bäume verdienen den Namen Drachenblut Baum. Es sind Croton Lechleri, der Croton salutaris und der Croton planostigma - alles die lateinischen Namen -, die das Sangre de Drago abgeben. Die Bäume werden etwa zehn bis 20 Meter hoch, sie haben eine breite Krone. Bei Verletzungen strömt aus den "Wunden" das Drachenblut. Es gehört zur Gruppe der Oleoresinen.

Gewinnung des Sangre de Drago

Die Rinde des Baumes wird für die Gewinnung des Harzes in V-Form geritzt. Die Ritzung sieht ähnlich aus wie die an Koniferen in unseren Breiten, wenn sie zur Harzgewinnung herangezogen werden. Gelangt das Drachenblut an die Luft, dann trocknet es sehr schnell. Das Drachenblut muss sofort luftdicht verpackt werden, um diese Verdickung zu verhindern. Für das Extrakt aus dem Sangre de Drago ist es jedoch gewünscht, dass der Saft trocken wird. Er wird vollständig getrocknet und zerrieben. Auf diese Weise ist die Gewinnung des Extraktes als Pulver möglich.

Sangre de Drago als Phytopharmakon

Das Drachenblut ist ein natürliches Harz, das zu der Gruppe der Oleoresine gehört. Etwa zwei Drittel der Substanz bestehen aus Dracoresin, das ist ein rotes Esterharz. Der Rest ist hauptsächlich aus Dracorresen und Dracoalban zusammengesetzt. Die Farbe erhält das Harz durch das rote Dracorubin, das jedoch in einer niedrigen Konzentration von unter einem Prozent enthalten ist. Sangre de Drago löst sich in kaltem Wasser nicht auf. Es löst sich auch nicht in Petroleum oder Terpentin. Sehr wohl ist es mit Alkohol und Essigsäure verdünnbar.

Wie Drachenblut auf den Markt kommt

Das Sangre de Drago ist als Handelsware dunkelrot bis rotbraun. An den Bruchstellen glänzt es, wobei es auch in Form von Pulver auf den Markt kommt. Das Sangre de Drago schmeckt bitter, leicht kratzend. Auch noch flüssiges Drachenblut kann erworben werden. Es muss bei der Gewinnung sehr schnell abgefüllt und unbedingt luftdicht gelagert werden, denn Sangre de Drago wird sehr schnell hart, wenn es an die Luft kommt. Es ist ja ursprünglich als Wundverschluss für den Drachenblut Baum gedacht, muss also rasch nach dem Austreten eine Kruste erzeugen, um seiner Bestimmung gerecht zu werden. Ähnlich wie menschliches Blut an der Luft schnell trocknen muss, um Wunden sicher zu schließen und vor Infektionen zu schützen.

Inhaltsstoffe des Sangre de Drago

Neben den schon erwähnten Oleoresinen enthält Drachenblut viele Tannine. Sie beschleunigen die Wundheilung, nicht nur am Baum des Sangre de Drago. Die Erfahrung zeigt, dass Sangre de Drago auf eine Wunde aufgetragen, die Heilung sehr schnell erfolgen lässt. Dem Drachenblut sagt man auch nach, dass es leichte Blutungen stillt und die Wunde vor Infektionen bewahrt. Es soll sozusagen einen Schutzfilm direkt über die Wunde bilden, ganz so wie es das auch auf Wunden des Baumes macht, von dem es kommt.

Weitere Anwendungsgebiete des Sangre de Drago

Durch die entzündungshemmende Wirkung ist Sangre de Drago auch für Sitzbäder geeignet. Das Sangre de Drago kann auch eingenommen werden. Sein Geschmack ist allerdings leicht bitter. Bei Verdauungsproblemen hat die Einnahme jedoch den Vorteil, das das Drachenblut exakt die Stellen erreicht, die Beschwerden verursachen. Eine angegriffene Verdauung kommt oft auch von einer innerlichen Entzündung. Da hilft ein entzundungshemmendes Mittel natürlich an Ort und Stelle besonders gut.

Sangre de Drago und Erkältungskrankheiten

Durch die entzündungshemmenden Eigenschaften kann Sangre de Drago auch bei Erkältungskrankheiten angewendet werden. Diese hängen mit entzündlichen Prozessen im Hals und im Rachen, der Luftröhre, den Bronchien und der Lunge zusammen. Wird die Entzündung gestoppt oder zumindest gehemmt, so fällt es dem Körper wesentlich leichter, mit der Krankheit fertig zu werden.

Äußerliche Anwendung

Seine Eigenschaften kann das Sangre de Drago auch gut einsetzen bei Hautbeschwerden verschiedener Ursachen. Da es bei der Wundheilung helfen kann, eignet es sich natürlich für Wunden und kleine Verletzungen, so zeigt die Erfahrung.

Vorschläge zur Einnahme

Eine Möglichkeit, Drachenblut einzunehmen ist, zehn bis etwa 15 Tropen des Saftes in heißes Wasser oder heißen Tee zu geben. Diese Mischung kann ein- bis dreimal am Tag getrunken werden. Wird es äußerlich verwendet, so kann es jeden Tag mehrmals eingerieben werden.

Räuchern mit Sangre de Drago

Das Blut des Drachen besitzt starke, spirituelle Reinigungskräfte. Es findet daher immer mehr Anklang als Zutat für Räucherware. Da es ein Harz ist, brennt es ausgezeichnet und hilft daher auch anderen Zutaten in der Mischung, gleichmäßig und langsam zu verbrennen und dabei einen aromatisch würzigen Rauch zu erzeugen. Das Drachenblut selbst verbrennt mit nur geringer Geruchsentwicklung. Soll die Räucherung also sehr intensiv andere Gerüche überdecken, sind andere Zutaten nötig.